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Stahl-Veranstaltungen

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Die große STAHL-Statistik 2013

60 Jahre stahlmarkt

So war das Jubiläumsjahr 2011

 

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News

Übersicht: Ausgewählte Eckwerte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Quelle: BMWI, Berlin
Übersicht: Ausgewählte Eckwerte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Quelle: BMWI, Berlin
16.04.2014 - Bundesminister Gabriel

Deutsche Wirtschaft – Aufschwung auf breitem Fundament

stahl und eisen - 

Die Bundesregierung erwartet in ihrer Frühjahrsprojektion einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,8 % im Jahr 2014 und von 2,0 % im Jahr 2015.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem soliden Aufschwung. Vor Deutschland liegen zwei wirtschaftlich erfolgreiche Jahre. Nach unserer Projektion steht das Wachstum auf einem breiten und stabilen Fundament. Treibende Kraft ist dabei die Binnenwirtschaft. Die weiterhin gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bildet dafür die Grundlage. Die Einkommen der privaten Haushalte nehmen kräftig zu. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist positiv. Die Investitionen steigen wieder. Die Maßnahmen der Bundesregierung – wie etwa ein stabiler und ausgeglichener Haushalt sowie verstärkte öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung – zielen darauf, die Grundlagen für das Wachstum auch in Zukunft zu sichern."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
SSAB
16.04.2014 - Neues Schnellverfahren ist sogar durch Laien anwendbar

KorroPad macht Oberflächeneigenschaften nichtrostender Stähle sichtbar

stahl und eisen - 

KorroPad heißt ein neuer, an der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung entwickelter Farbschnelltest, mit dem die Oberflächen nichtrostender Stähle schnell, preiswert und vor allem auch von Nichtfachleuten überprüft werden können. Die Freude an so mancher Konstruktion oder an Bauteilen aus Edelstahl ist manchmal schon nach kurzer Zeit dahin. Anstelle metallischen Glanzes sind nach wenigen Monaten Verfärbungen und Flecken zu sehen. Wenige Optimisten mögen darin noch ein Leopardenmuster, eine belebte Oberfläche erkennen. Die meisten Kunden reklamieren einfach, da das Erscheinungsbild nicht den Erwartungen entspricht.

Für die unerwarteten Verfärbungen und Flecken gibt es eine Ursache: Die schützende Chromoxidschicht – auch Passivschicht genannt – kann sich nicht vollständig ausbilden. Allein dieser Schicht aber verdankt der nichtrostende Stahl seinen Namen. Sehen kann man diese Schicht nicht, folglich auch Fehlstellen darin nicht erkennen. Die Gründe für eine gestörte Schutzschicht sind vielfältig. Häufig entstehen die Fehler bereits bei der Verarbeitung. Aber auch eine fehlerhafte Herstellung der Halbzeuge, die heutzutage weltweit erfolgt, führen zu Abweichungen in der erwarteten Korrosionsbeständigkeit der Werkstoffe. Mit dem Korropad-Test kann man die Oberfläche der Stähle im Lieferzustand und nach der Verarbeitung überprüfen.

Quelle: BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin
16.04.2014 - PwC-Studie: Energieeffizienz ist wichtigstes Nachhaltigkeitsziel

Nachhaltigkeit: Maschinen- und Anlagenbauer lassen sich Chancen entgehen

stahl und eisen - 

Für viele Anlagen- und Maschinenbauer ist Nachhaltigkeit fester Teil der Unternehmenspolitik. Für 54 % gehört ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zur Unternehmenstradition. 16 % der befragten Unternehmen planen ihre strategische Ausrichtung, um Nachhaltigkeitsaspekte zu ergänzen. Lediglich 13 % der Maschinen- und Anlagenbauer hält das Thema nur zum Teil für relevant. Das geht aus der PwC-Studie „Strategisch denken, nachhaltig handeln und Erfolge messen“ hervor, für die PwC 100 Führungskräfte aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau befragt hat.

Die meisten Unternehmen gehen das Thema Nachhaltigkeit über die Arbeitssicherheit, Mitarbeiterbindung und -rekrutierung sowie Umweltschutz im Unternehmen selbst an. Allerdings zielen Nachhaltigkeitsmaßnahmen häufig darauf ab, Einsparpotenziale ausfindig zu machen und zu nutzen. „Viele Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau bekennen sich zwar zum nachhaltigen Denken und Handeln, ein integrierter Nachhaltigkeitsansatz ist in dieser Branche aber noch nicht tief verwurzelt“, sagt Martin Theben, Leiter Industrielle Produktion bei PwC. „Nachhaltigkeit wird vor allem über Einsparpotenziale wie die Senkung der Energiekosten definiert. Dabei lassen Unternehmen häufig Serviceinnovationen und Kundenerwartungen in den Zielmärkten mit ihren regionalen Besonderheiten außer Acht und nutzen damit Marktchancen nicht.“

Quelle: pwc, Frankfurt/Main
16.04.2014 - Neues Konsortium AutoMatIC befasst sich mit Design, Simulation, Leichtbau, globaler Produktion und Emissionsreduzierung

Herausforderung Werkstoffinformationen

stahl und eisen - 

Auf dem SAE World Congress Anfang April 2014 in Detroit, MI, hat Granta Design die Gründung des Automotive Material Intelligence Consortium (AutoMatIC) bekanntgegeben. Diese neue Industriekooperation wird Hersteller und Zulieferer aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugbereich zusammenbringen und dabei helfen, die optimalen Prozesse für den Umgang mit Werkstoffdaten zu entwickeln. Das Konsortium wird seine Mitglieder bei ihren Zielen unterstützen, die Entwicklungsproduktivität zu erhöhen, Kosten zu senken, Produkteigenschaften zu verbessern, Risiken im Zusammenhang mit Materialbeschaffung und gesetzlichen Vorgaben bei verbotenen Substanzen zu senken und die Rentabilität der Investitionen in Simulation und PLM zu maximieren. Das neue Konsortium AutoMatIC orientiert sich an zwei bestehenden Projekten, die bei der industriellen Anwendung von Werkstoffinformationstechnologie bereits Pionierarbeit geleistet haben: das Material Data Management Consortium (MDMC) und das Environmental Materials Information Technology (EMIT) Consortium.

Quelle: Blue Gecko Marketing, Marburg
Dongbei Special Steel stellt auf der Maschine von SMS Meer Stäbe mit unterschiedlichem Querschnitt her. Foto: SMS Meer, Mönchengladbach
Dongbei Special Steel stellt auf der Maschine von SMS Meer Stäbe mit unterschiedlichem Querschnitt her. Foto: SMS Meer, Mönchengladbach
16.04.2014 - Provinz Liaoning, China

Dongbei Special Steel nimmt Radialschmiedemaschine in Betrieb

stahl und eisen - 

Dongbei Special Steel hat in seinem Werk in Dalian, Provinz Liaoning, China, eine hydraulische Radialschmiedemaschine mit zwei Schmiedemanipulatoren von SMS Meer, Mönchengladbach, in Betrieb genommen. Auf der Maschine können Stäbe mit unterschiedlichem Querschnitt und aus verschiedenen Stahlgüten hergestellt werden. Mit dieser breiten Produktpalette kann Dongbei Special Steel die Anforderungen des Weltmarkts erfüllen.

Die Radialschmiedemaschine vom Typ SMX 800 arbeitet mit einer Presskraft von 16 MN pro Zylinder. Sie hat einen maximalen Anstich von 800 mm. Die beiden Manipulatoren besitzen ein Klemmmoment von 120 kNm und können bis zu 8 t schwere Schmiedestücke bewegen.

Auf der Maschine werden Stäbe mit rundem, quadratischem, flachem oder achteckigem Querschnitt hergestellt. Baustähle, Werkzeugstähle, aber auch Edelstähle, Titan- und Superlegierungen werden verarbeitet.

Quelle: SMS Meer, Mönchengladbach
15.04.2014 - Groß angelegte Studie zum Mittelstand

Mittelständler unterschätzen die Komplexität bei Unternehmensnachfolgen

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Der Oldenburger Unternehmensvermittler axanta AG sowie das Wachstumsmagazin „Markt und Mittelstand“, ein Titel aus der F.A.Z.-Verlagsgruppe, haben im April 2014 die Ergebnisse einer gemeinsam durchgeführten Studie zur Nachfolgeproblematik kleiner und mittelgroßer Unternehmen vorgelegt. Danach wird die Planung der Unternehmensnachfolge von den mittelständischen Unternehmen zu kurzfristig begonnen, der zeitliche Umfang für den Verkaufsprozess unterschätzt und der Verkaufspreis in vielen Fällen aus dem Bauch heraus ermittelt. Im Rahmen der Studie wurden über 2.500 mittelständische Unternehmer in Deutschland ohne familieninterne Nachfolgemöglichkeit angeschrieben.

Quelle: axanta AG, Oldenburg
Die praktischen Vorführungen im Cloos-Anwendungszentrum rundeten den Infotag ab. Foto: Carl Cloos Schweißtechnik GmbH
Die praktischen Vorführungen im Cloos-Anwendungszentrum rundeten den Infotag ab. Foto: Carl Cloos Schweißtechnik GmbH
15.04.2014 - Intelligente Vernetzung in der Schweißtechnik der Zukunft

Cloos-Fachtagung zum Thema Industrie 4.0

stahl und eisen - 

Am 10. April 2014 organisierte die Carl Cloos Schweißtechnik GmbH zum 8. Mal eine Schweißfachtagung. Diesmal stand das Thema „Industrie 4.0 – Intelligente Vernetzung in modernen Fertigungen der Schweißtechnik“ auf der Agenda. Mehr als 100 Fachleute aus ganz Deutschland nutzten im modernen Schulungszentrum am Stammsitz Haiger die Chance zum Informations- und Erfahrungsaustausch.

Quelle: Carl Cloos Schweißtechnik GmbH, Haiger
15.04.2014 - Unternehmensgruppe richtet organisatorische Struktur neu aus

Gemischte Jahresbilanz 2013 bei der GMH Gruppe

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Die Georgsmarienhütte Holding GmbH zieht für das Geschäftsjahr 2013 eine gemischte Bilanz: Während die Mehrheit der Unternehmen nach schwierigen Jahren wieder auf eine bessere Auftragssituation verweisen konnte, zeigte sich in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau der GMH ein anderes Bild. Im Maschinenbau hat sich seit der Finanz- und Wirtschaftskrise die Nachfrage auf niedrigem Niveau verfestigt. Im Bereich Anlagenbau, speziell der Offshoreindustrie, ist von der WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte im Dezember 2013 die vorläufig letzte Gründungsstruktur (Tripod) und Ende Februar 2014 die vorletzte Trafostation ausgeliefert worden. Folgeaufträge wurden bisher noch nicht platziert; deshalb kommt den aktuellen Entscheidungen über die EEG-Reform und das EU-Verfahren in Brüssel besondere Bedeutung für die weitere Marktentwicklung zu.

Die Georgsmarienhütte Holding GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 einen konsolidierten Umsatz von 2,71 Mrd. € (2012: 2,69 Mrd. €). Das operative Ergebnis (EBITDA) konnte gegenüber dem Vorjahr um 37 Mio. € gesteigert werden. Es beläuft sich auf 148 Mio. € (Vj. 111 Mio. €). Die EBITDA-Marge liegt bei 5,6 % (Vj. 4,0 %). Aufgrund von Sonderabschreibungen in Höhe von 41 Mio. € wurde ein Jahresverlust von 19 Mio. € (Vj. 88 Mio. €) erzielt. Ohne die Belastungen von WeserWind läge die EBITDA-Marge bei 7,2 %.

Die konsequente Umsetzung des 2012 auferlegten Kostensenkungsprogramms hat positiv zur Unternehmensentwicklung beigetragen. Das insgesamt unbefriedigende Ergebnis des Geschäftsjahrs 2013 erfordert eine Fortsetzung des Sparprogramms und Entscheidungen jeweils in den Einzelfällen bei Personal- und Investitionsmaßnahmen. Das Gesamtjahr wurde mit einer Liquidität von größer 200 Mio. € abgeschlossen.

Quelle: Georgsmarienhütte Holding GmbH
Das Werk Fuxin Special Steel mit weltweit neuem Umweltkonzept. Foto: SMS group
Das Werk Fuxin Special Steel mit weltweit neuem Umweltkonzept. Foto: SMS group
15.04.2014 - Weltweit neues Umweltkonzept für Edelstahlherstellung in China von SMS Siemag

Ecoplants-Edelstahlwerk Fuxin Special Steel in Betrieb

stahl und eisen - 

Fuxin Special Steel Co. Ltd., Taiwan, hat ein von SMS Siemag geliefertes Stahlwerk zur Produktion von Edelstahlbrammen am Standort Zhangzhou in der chinesischen Provinz Fujian erfolgreich in Betrieb genommen. Es ist weltweit das erste Edelstahlwerk, das die Abwärme von AOD-Konverter und Elektrolichtbogenofen nutzt. Fuxin Special Steel profitiert durch die Senkung der Emissionen von 60 000 t/a CO2.

Das Neubau-Projekt umfasst ein Edelstahlwerk, eine Brammenstranggießanlage sowie Umweltanlagen zur Gasreinigung und Energierückgewinnung. Das Werk ist für eine Produktion von 720 000 t/a Stahl ausgelegt. Das X-Melt-Stahlwerk besteht aus einem 160-t-Elektrolichtbogenofen mit Schnauzenausguss, einem 180-t-AOD-L-Konverter sowie einem 180-t-Pfannenofen. Die Neuzustellung des AOD-Konverters erfolgt mit einem speziellen Wechselwagen. Das Konvertergefäß wird doppelt so schnell wie herkömmlich gewechselt und minimiert so die Stillstandzeiten. Das Stahlwerk erfüllt strenge Umweltschutzrichtlinien.

Quelle: SMS group, Düsseldorf
15.04.2014 - Weltklimarat legt Bericht zur Treibhausgasminderung vor

Energiewende ist Schlüssel für mehr Klimaschutz

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Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC stellt klar: Die international vereinbarte Obergrenze von maximal 2 °C kann mit ambitionierter Klimapolitik noch eingehalten werden. Die Wissenschaftler zeigen Optionen auf, wie dies erreicht werden kann. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sehen den zentralen Schlüssel für mehr Klimaschutz in einem grundlegenden Umbau der Energieversorgung. Nötig sei eine globale Energiewende mit erneuerbaren Energien, Energie- und Ressourceneffizienz. Hierzu lieferten Forschung und Entwicklung die notwendigen Baupläne.

Der IPCC hat in Berlin seinen dritten Teilbericht vorgelegt. Demnach würde eine weitere Verzögerung von anspruchsvollen Klimaschutzmaßnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erhöhen.

Bundesumweltministerin Hendricks: "Wir müssen jetzt alles daran setzen, im Klimaschutz beherzt voranzugehen. Deutschland kann dabei eine wichtige Rolle spielen, wenn wir der Welt am praktischen Beispiel zeigen, dass Klimaschutz in einem Industrieland funktioniert. Auf nationaler Ebene wollen wir nun in allen Bereichen nach den effizientesten Lösungen für den Klimaschutz suchen, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Auf internationaler Ebene ist es wichtig, dass in diesem und nächsten Jahr die Weichen für ein verbindliches, weltweites Abkommen für die Zeit nach 2020 gestellt werden. Europa muss hier die Führung übernehmen. Darum wollen wir so schnell wie möglich ein EU-weites Klimaziel von mindestens 40 % bis 2030 festlegen. Der Bericht des Weltklimarats zeigt, dass erneuerbare Energien und Energieeffizienz zentrale Bausteine für mehr Klimaschutz sind. Darum brauchen wir auch eigene Ziele für diese beiden Bereiche."

Quelle: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin