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"stahlmarkt European Edition"

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»steel market europe«

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Die große STAHL-Statistik 2014

60 Jahre stahlmarkt

So war das Jubiläumsjahr 2011

 

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stahlmarkt

News

Foto: TÜV Rheinland
Foto: TÜV Rheinland
30.01.2015 - Norm für Umweltmanagement ISO 14001

Änderungen für mehr als 260 000 Unternehmen durch neue Umweltnorm

stahl und eisen - 

Die internationale Norm für Umweltmanagement ISO 14001 wird derzeit überarbeitet und soll voraussichtlich im Juli 2015 in Kraft treten. Dadurch ergeben sich eine Reihe von Änderungen für mehr als 260 000 Unternehmen weltweit, die nach Angaben des Umweltbundesamtes nach dieser populärsten Umweltnorm zertifiziert sind.

Eine wesentliche Neuerung betrifft die Struktur der ISO 14001. Die Revision wird der so genannten „High Level Structure“ folgen. Sie soll eine identische Struktur für alle Managementsysteme sowie einen einheitlichen Gebrauch von Kerntexten und Begriffen gewährleisten. Die Normen werden so besser verstanden und Kombi-Zertifizierungen effizienter. Die Veröffentlichung der Norm ISO 14001:2015 soll im Juli 2015 erfolgen. Derzeit liegt ein maßgeblicher Entwurf, der sogenannte Draft International Standard (DIS) vor. Unternehmen, die nach ISO 14001:2004 oder der Korrekturversion aus 2009 zertifiziert sind, werden ab Veröffentlichung der neuen Norm voraussichtlich drei Jahre haben, ihr Umweltmanagementsystem auf die ISO 14001:2015 umzustellen. Nach Ablauf dieses  Zeitraums werden alle Zertifikate gemäß ISO 14001:2004 ungültig und sind dann zurückzuziehen.

Informationen zur ISO 14001 und zur Revision  ISO 14001:2015 gibt es auf der Homepage www.tuv.com/iso14001

Quelle: TÜV Rheinland AG, Köln
30.01.2015 - Neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 3

Konstruktionsempfehlungen für additive Fertigungsverfahren

stahl und eisen - 

Die additiven Fertigungsverfahren haben ihren Ursprung im Prototypenbau und sind als Rapid Prototyping bekannt geworden. Mittlerweile sind die Eigenschaften der additiv hergestellten Bauteile so gut, dass diese direkt als fertige Produkte verwendet werden können. Sie haben das Potenzial, Herstellzeit und -kosten eines Bauteils zu reduzieren und dabei dessen Funktionalität zu erhöhen. Mit der jetzt veröffentlichten Richtlinie VDI 3405 Blatt 3 wird Konstrukteuren und Fertigungsplanern nun eine Arbeitsgrundlage an die Hand gegeben, mit denen sie die additiven Fertigungsverfahren bei der Auswahl eines geeigneten Produktionsverfahrens für eine gegebene Aufgabenstellung qualifiziert berücksichtigen können.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure e.V., Düsseldorf
30.01.2015 - forschung-stromnetze.info

Neues Portal beantwortet Fragen zum Stromnetz der Zukunft

stahl und eisen - 

Ab sofort beantwortet das neue Webportal forschung-stromnetze.info Fragen zum Stromnetz der Zukunft. Nachdem im August letzten Jahres der Startschuss für die Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ erfolgt war, werden nun in dem neuen Portal Projekte und Forschungsergebnisse für interessierte Bürger und die Fachcommunity präsentiert.

Mit der Forschungsinitiative Zukunftsfähige Stromnetze unterstützt die Bundesregierung Forschung und technologische Entwicklungen zu optimierten Übertragungs- und Verteilnetzen, neuen Konzepten zur Netzplanung und Betriebsführung sowie zu innovativen Lastmanagementverfahren. Die zu erwartenden technischen Lösungen werden einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.

Analog zum erfolgreichen Webportal www.forschung-energiespeicher.info, das die technologischen Entwicklungen im Bereich Energiespeicher darstellt, schafft die Bundesregierung ein weiteres Instrument, um Forschung für die breite Öffentlichkeit transparenter zu machen. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und für Bildung und Forschung (BMBF) stellen für die Maßnahmen insgesamt rund 157 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
Pressekonferenz zur Einführung von iPRODICT. Foto: SHS
Pressekonferenz zur Einführung von iPRODICT. Foto: SHS
29.01.2015 - Saarstahl AG untersucht neuen Ansatz zur Geschäftsprozessoptimierung

iPRODICT bringt BIG DATA und BIG STEEL zusammen

stahl und eisen - 

Jedes Jahr produziert die Saarstahl AG mit Hauptsitz in Völklingen mehr als zwei Mio. t hochwertige Stahlprodukte für den Einsatz vor allem in der Automobilindustrie. Dabei fallen im Laufe eines Jahres über ein komplexes Netzwerk aus Laser-, Ultraschall-, Video-, Schwingungs- und Temperatursensoren zur Qualitätsüberwachung mehr als 100 Terabyte Prozessdaten an. Dies entspricht dem Inhalt von über 30 Mio. Telefonbüchern.

Um die Wertschöpfungspotzenziale dieser Produktionsdaten umfassend nutzen zu können und einen weiteren Schritt in Richtung Industrie 4.0 zu machen, beteiligt sich die Saarstahl AG am vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „iPRODICT“ (Intelligent Process Prediction based on Big Data Analytics) im Saarland.

„Das Saarland weist im Vergleich der Bundesländer die zweithöchste Industriedichte auf und ist gleichzeitig ein weltweit anerkanntes Informatikzentrum“, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes. „Dass nun hier der erste anwendungsorientierte Industriepilot im Saarland zum Thema Industrie 4.0 an den Start gebracht wird, kombiniert zwei der besonderen Vorzüge unseres Bundeslandes in logischer Weise und schafft damit einen Mehrwert für die Region und darüber hinaus.“

iPRODICT erforscht unter der Konsortialführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) in einem interdisziplinären Team aus Forschern (DFKI, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS), Industrieexperten (Blue Yonder GmbH, Pattern Recognition Company GmbH, Software AG) sowie dem Anwender Saarstahl AG einen intelligenten Ansatz zur automatisierten Verbesserung von Geschäfts- und Produktionsprozessen.

Quelle: SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA, Dillingen/Saar
29.01.2015 - First Mexico-based aluminum and carbon steel configured blanking facility

ThyssenKrupp Materials NA, Inc. expands Silao facility

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ThyssenKrupp Materials de Mexico S.A. de C.V., for its Lagermex brand, a unit of ThyssenKrupp Materials NA, Inc. (TKMNA) is expanding its current blanking operations in Silao, Guanajuato, Mexico with a $20 million USD investment that will add nearly 55,000  square feet (5,100 square meters) and a new, state-of-the- art aluminum and carbon steel blanking line. TKMNA expects to complete the expansion project and begin production in the fourth quarter of 2015.

“This expansion is important to our business as it positions us as the first Mexico-based facility to offer both aluminum and advanced high-strength steel configured blanking capabilities for our customers,” said Christian Dohr, President and CEO, TKMNA. “Once complete, it will also benefit the Silao community, adding 35 full-time positions to the facility.”

The expansion centers around a new Schuler blanking line with the ability to process both aluminum and carbon steel, addressing the automotive industry’s needs in using aluminum in place of other materials for specific automotive applications. Additionally, the line will process carbon steel for exposed and unexposed automotive applications, including high-strength steel up to 1,500 MPa of TS. The new blanking line and expanded facility will increase the processing capacity of the Silao plant by nearly 70 percent, to 270,000 t/a.

Quelle: ThyssenKrupp Materials NA, Southfield/MI, USA
29.01.2015 - Alacero, Latin America during Jan/Nov 2014

Production of finished steel products falls, trade deficit increased

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The figures for the first eleven months of 2014 are continuing to demonstrate a Latin American steel market with weak growth, reflecting the global and regional economic slowdown, but with rising imports. During January-November 2014, the regional crude steel production increased by only 1 % while production of finished decreased -1 % compared with the same months of 2013. On the other hand, consumption grew 2 %, being increasingly supplied by imports.

Finished steel imports continue to represent 33 % of the Latin American consumption and the regional trade balance continues to deteriorate. In Jan/Nov 2014, the deficit in tons deepened 17 % vs the same months of 2013.

Quelle: Alacero, Santiago de Chile
Übersicht: Ausgewählte Eckwerte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland [1]. Quelle: BMWi
Übersicht: Ausgewählte Eckwerte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland [1]. Quelle: BMWi
29.01.2015 - Jahreswirtschaftsbericht 2015 der Bundesregierung

"Investieren in Deutschlands und Europas Zukunft"

stahl und eisen - 

Das Bundeskabinett hat den Jahreswirtschaftsbericht 2015 der Bundesregierung "Investieren in Deutschlands und Europas Zukunft" beschlossen. Investitionen und Innovationen sind ein Schlüssel zu höherer Wettbewerbsfähigkeit, dauerhaftem Wohlstand und besserer Lebensqualität für die Menschen in Deutschland und Europa. Die Bundesregierung hat sich daher zum Ziel gesetzt, private und öffentliche Investitionen in Deutschland und Europa zu stärken.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: „Die deutsche Volkswirtschaft ist ungeachtet der geopolitischen Turbulenzen im vergangenen Jahr auf einen Wachstumskurs zurückgekehrt. Stimuliert vor allem von einem soliden Anstieg der privaten Konsumausgaben dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um preisbereinigt 1,5 % steigen. Die Bundesregierung erwartet, dass der Mindestlohn sowie die Anhebung und Ausweitung der Rentenleistungen die Konsumnachfrage stärken werden. Durch zusätzliche Investitionsimpulse sowie ein gutes Klima für Innovationen und private Investitionen sorgen wir für eine Fortsetzung und Festigung des Aufschwungs.“

Die zunehmende wirtschaftliche Aktivität verbessert die Gewinne der Unternehmen und lässt die Löhne spürbar steigen. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte nehmen merklich zu. Im Zusammenspiel mit guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und spürbar gesunkenen Rohstoffpreisen erhöhen die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Konsum und Wohnungsbau deutlich.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
28.01.2015 - Staatssekretär Machnig

Nur alternative Antriebstechnologien können CO2-Reduktion beim Pkw ermöglichen

stahl und eisen - 

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, stellte anlässlich einer Fachveranstaltung in der Ständigen Vertretung in Brüssel die vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie „CO2-Emissionsreduktion bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen nach 2020“ vor. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass weitere signifikante CO2-Reduktionen unter 95 g CO2 /km nur durch den breiten Einsatz alternativer Antriebstechnologien wie insbesondere Elektromobilität zu erreichen sind. Staatssekretär Machnig: "Klar ist: Wir müssen auch im Verkehrsbereich die CO2-Emissionen weiter reduzieren, wenn wir die EU-Klimaziele erreichen wollen. Auf EU-Ebene liegt der Fokus bislang auf der Regulierung der CO2-Emissionen der Pkw-Neuwagenflotte. Die aktuelle Studie zeigt: Weitere deutliche CO2-Einsparungen lassen sich nur durch einen breiten Einsatz alternativer Antriebstechnologien erreichen. Dies ist zugleich mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden. Der Zeitpunkt für neue CO2-Zielwerte für die Zeit nach 2020 muss daher gut gewählt werden und in enger Verknüpfung mit den Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität stehen. Wir brauchen insgesamt einen umfassenden Ansatz zur CO2-Vermeidung im Straßenverkehr und ein breites Bündel an Instrumenten und Maßnahmen, die sorgfältig aufeinander abgestimmt sein müssen."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
ECA 1 im Größenvergleich mit einem handelsüblichen Streichholz. Foto: Enemac
ECA 1 im Größenvergleich mit einem handelsüblichen Streichholz. Foto: Enemac
28.01.2015

Sicherheitskupplung ECA für Zahnriemenantriebe

stahl und eisen - 

Sicherheitskupplungen haben ihr Einsatzgebiet in fast allen Bereichen der Technik, überall dort, wo in automatischen Anlagen und Maschinen eine Drehmomentbegrenzung benötigt wird, um Maschinen oder Produkte vor Überlastung zu schützen. Die speziell für Zahnriemenantriebe entwickelte Sicherheitskupplung ECA verhindert solche Überlastschäden oder reduziert sie zumindest auf ein Minimum.

Besonderer Wert wurde auf zwangstrennende und schnelle Schaltfunktion gelegt. Einfache, leichte Elemente verhindern nachteilige Massen- bzw.  Schaltträgheit. Diese wurden gewählt, da zu schwere Schaltelemente das (statisch eingestellte) Ausrückmoment bei einer dynamischen Kollision noch beträchtlich erhöhen könnten und somit auch zerstörerische Kollisionskräfte!

Die ECA hat im Gegensatz zu herkömmlichen Rutschkupplungen eine hohe Wiederholgenauigkeit des eingestellten Überlastmomentes. Sie ist spielfrei und rastet nach 1 Umdrehung selbsttätig wieder ein (Festpunktschaltung). Die Schaltbewegung kann durch einen Näherungsschalter abgetastet werden. 17 Baugrößen ergeben einen Einstellbereich von 0,5 bis 470 Nm insgesamt. Die ECA bildet mit der Zahnriemenscheibe eine kompakte Einheit, die kaum zusätzlichen Raum beansprucht und in verschiedenen Versionen lieferbar ist. Besonders hervorzuheben in dieser Baureihe ist die Type ECA 1, da sie wohl zu den kleinsten auf dem Markt erhältlichen Sicherheitskupplungen gehört.

Quelle: ENEMAC GmbH, Kleinwallstadt
28.01.2015

Innovationsausgaben der deutschen Unternehmen deutlich gestiegen

stahl und eisen - 

Die deutsche Wirtschaft investiert weiter kräftig in Innovationen. Insgesamt wurden 144,6 Mrd. € im Jahre 2013 für die Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Prozesse ausgegeben – ein Rekordwert und eine Steigerung von 5,3 % zum Vorjahr. Laut Planung der Unternehmen sollen die Innovationsbudgets bis 2015 noch weiter steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle jährliche Erhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zum Innovationsverhalten der deutschen Unternehmen. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, erklärt hierzu: "Angesichts der weiter steigenden Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft bin ich zuversichtlich, dass wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes auch in einem schwierigen internationalen Umfeld weiter erhalten und ausbauen können."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin